Brücken für Seelische Gesundheit

Verein Die Brücke und Psychiatrische Klinik Uelzen

Die Brücke – Verein zur Förderung der Wiedereingliederung
psychisch Erkrankter e. V. wurde 1964 in Hamburg gegründet. Im selben Jahr errichtete der Verein die Psychiatrische Klinik Häcklingen bei Lüneburg.

Über viele Jahrzehnte prägte Die Brücke von diesem Standort aus die Entwicklung der sozialpsychiatrischen und gemeindepsychiatrischen Reform in der Region Nordostniedersachsen maßgeblich mit. Dies geschah 1976 unter anderem durch den Aufbau des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Uelzen. Das war damals ein Modellprojekt und bundesweiter Vorreiter.

Mit ihren 12 Standorten in der Region Uelzen und Lüchow-Dannenberg versorgen und betreuen die ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen jährlich mehr als 8.250 Patient*innen und Klient*innen.

Ziel ist es, die Beratungs-, Betreuungs- und Teilhabeleistungen stetig im Sinne einer zeitgemäßen und modernen Gesundheitspolitik den Bedürfnissen der Klient*innen und Patient*innen anzupassen.

Meilensteine in unserer Entwicklung

2016 – 2020

2020

  • Umzug der Außenstelle Tagesstätte Dannenberg (TrAB) in die Salzwedeler Straße 26 in Lüchow

2019

  • Erweiterung der Stationen 1 – 4 um insgesamt 8 Plätze
  • Kurt Spannig, der langjährige Geschäftsführer, geht in den Ruhestand.

2018

  • Die Psychiatrische Tagesklinik Uelzen und die Psychiatrische Institutsambulanz Uelzen ziehen in die Alewinstraße 23 um.
  • Die Zweigstelle der Psychiatrischen Tagesstätte Uelzen (Papierwerkstatt) wird an der Lüneburger Straße 16 eröffnet.
  • Die Psychiatrische Tagesstätte Uelzen zieht in die Alewinstraße 17 um.
  • Jost Leune ist 25 Jahre ehrenamtlicher Vorstand im Verein Die Brücke e. V.

2017

  • Der Sozialpsychiatrische Dienst Lüchow-Dannenberg wird übernommen und befindet sich nun an der Rosenstraße 19 in Lüchow.
  • Die Außenstelle der Tagesstätte Dannenberg in Lüchow wird eröffnet.
  • Die Psychiatrische Klinik Uelzen feiert das 10-jährige Bestehen.
  • Tillys Türk, Edmund Bode, Otto Lukat sind seit 25 Jahren als ehrenamtlicher Vorstand des Vereins Die Brücke e. V. tätig.

2016

  • Die Bauarbeiten für den Neubau der Tagesklinik und der Institutsambulanz Alewinstraße 23 starten.
  • Das Gebäude Alewinstraße 19 wird erworben.
  • Die Planbettenzahl im stationären Bereich wird um 4 Plätze auf 96 Plätze erweitert.
  • Der Verein Die Brücke e.V. und die Psychiatrische Klinik Uelzen entwickeln ein gemeinsames Leitbild.

2011 – 2015

2015

  • Der Tauschladen wird als Teil Tagesstätte Dannenberg eingerichtet.

2014

  • Wir feiern das 50-jährige Vereinsjubiläum.

2013

  • Leistungsvereinbarung zur Ambulanten WG-Betreuung in Uelzen, wir mieten zwei Wohnungen Am Emsberg an.
  • Die Psychiatrische Tagesklinik Dannenberg wird mit 12 Plätzen eröffnet.
  • Die Tagesklinikplätze in Uelzen werden um 8 Plätze auf insgesamt 32 Plätze erweitert.

2012

  • Ein Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst wird in Uelzen errichtet, befristet bis 2014.
  • Leistungsvereinbarung zur Ambulanten WG-Betreuung im Landkreis Lüchow-Dannenberg.
  • Die Ergotherapeutische Praxis Dannenberg wird geschlossen.

2011

  • Die Plätze in der Tagesstätte Uelzen werden auf 20 Plätze erhöht.
  • Die Psychiatrische Tagesstätte Uelzen zieht zum Schnellenmarkt 14 um.

2006 – 2010

2010

  • Die Psychiatrische Tagesstätte in Dannenberg wird eröffnet.

2009

  • Die Ambulanz zur Methadonsubstitution wird in der Brauerstraße 32 in Uelzen eröffnet.

2007

  • Die Psychiatrische Klinik zieht von Häcklingen in den Neubau nach Uelzen und heißt nun Psychiatrische Klinik Uelzen.
  • Die Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (PSM) wird gegründet
  • Gesellschaftsrechtliche Neuordnung des Vereins und Umwandlung seiner Psychiatrischen Klinik in eine rechtlich selbstständige „Psychiatrische Klinik Uelzen gemeinnützige GmbH“
  • In Dannenberg wird eine Ergotherapeutische Praxis eröffnet.

1998 – 2005

2005

  • Betreutes Wohnen wird im Rahmen der Eingliederungshilfe im Landkreis Lüchow-Dannenberg eröffnet.

2004

  • Im Rahmen der Eingliederungshilfe für Suchtkranke in Uelzen wird die Arbeit des Betreuten Wohnens aufgenommen.

2003

  • Bildung eines Sozialpsychiatrischen Zentrums in der Brauerstraße 12, bestehend aus dem Sozialpsychiatrischen Dienst Uelzen, der Teestube und dem Beratungsbüro des Betreuten Wohnens.
  • Bewilligungsbescheid und Kostenzusage des Landes Niedersachsen, um die Psychiatrische Klinik Häcklingen nach Uelzen zu verlegen und ein neues Psychiatrisches Krankenhaus in Uelzen, An den Zehn Eichen 50, zu bauen.

2002

  • In Kooperation mit dem Verein „Stellwerk e.V“ wird die Tagesstätte als teilstationäre Eingliederungshilfe in Gifhorn eröffnet.

2001

  • Der Verein die Brücke übernimmt in Kooperation mit dem Paritätischen Landesverband und dem Evangelischen Kirchenkreis Lüchow- Dannenberg den Sozialpsychiatrischen Dienstes mittels öffentlich-rechtlichem Vertrag vom Landkreis Lüchow-Dannenberg.

1999

  • Betreutes Wohnen für Stadt und Landkreis Uelzen wird im Rahmen der Eingliederungshilfe errichtet.

1998

  • Die Psychiatrische Tagesklinik in Uelzen wird mit 12 Plätzen an der Alewinstraße 17 eröffnet.
  • Die Tagesstätte wird mit 15 Plätzen in der als Eingliederungshilfeeinrichtung an der Alewinstraße 15 eröffnet.
  • Ein Projekt zur sozialen Begleitung Methadonsubstituierter Patient*innen wird errichtet.

1976 – 1983

1983

  • Das „Stövchen“ in Lüneburg, eine Teestube für psychisch Kranke, wird eröffnet.
  • Eine Angehörigengruppe wird gegründet.

1982

  • Der „Laden 25“, eine der ersten „Selbsthilfefirmen für psychisch Kranke“ in Deutschland, wird eröffnet. Es werden Arbeitsplätze zur beruflichen Rehabilitation und Integration in den Bereichen Holzverarbeitung, Umzüge und Fahrradladen in Lüneburg angeboten.
  • Die verhaltenstherapeutische Abteilung wird in eine Sucht-Reha-Station umgewandelt, finanziert über den Rentenversicherungsträger.

1978

  • Die Teestube Uelzen wird von ehemaligen Patient*innen eröffnet.

1976

  • Einer der ersten Sozialpsychiatrischen Dienste Deutschlands wird im Landkreis Uelzen als Modellprojekt des Bundes errichtet.
  • Die erste Wohngemeinschaft, zur Nachbetreuung von Patient*innen der Klinik in Lüneburg, wird errichtet.

1964 – 1975

1974

  • Die Psychiatrische Klinik Häcklingen übernimmt im Auftrag des Niedersächsischen Sozialministeriums die Pflichtversorgung des Landkreises Uelzen. Zudem wird der komplementäre Bereich ausgebaut.
  • Ambulante Hilfseinrichtungen wie der Lüneburger Patientenclub, eine Kontakt- und Begegnungsstätte (später Stövchen), werden eröffnet.

1973

  • Die Klinik Häcklingen mit 104 Betten wird in den Krankenhausbedarfsplan des Landes Niedersachsen aufgenommen.
  • Die Klinik Häcklingen verpflichtet sich, eine bedarfsgerechte und gemeindenahe psychiatrische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
  • Eine Fachabteilung für Verhaltenstherapie, welche die Universität Hamburg aktiv unterstützt, wird eröffnet.

1971

  • Ein in der Nähe der Klinik gelegener Bauernhof mit 6.000 qm Boden wird erworben.

1966

  • Am 2. Mai 1966 werden die ersten Patient*innen in der Psychiatrischen Klinik Häcklingen aufgenommen.

1964

  • Der Verein „die Brücke“ e. V. wird in Hamburg mit dem Vereinsziel „Förderung der Wiedereingliederung psychisch Erkrankter“ gegründet.